Die Zeitschrift Y

Sehr geehrte Leser:innen,

wir freuen uns über Ihr Interesse an Y – Zeitschrift für Atopisches Denken. Philosophie – Psychoanalyse – Kulturwissenschaften!

Konzeption und Selbstverständnis

Die Y – Zeitschrift für Atopisches Denken. Philosophie – Psychoanalyse – Kulturwissenschaften (ISSN 2750-0144) ist eine wissenschaftliche Zeitschrift, die online open access publiziert wird. Y versteht sich als Medium atopischen Denkens, eines bewegten Denkens ohne Ort und ohne akademisch-disziplinäre Einengung und Verfestigung.

Die Zeitschrift möchte dazu Psychoanalyse und Philosophie ebenso wie Kunst und Kulturwissenschaften in ein kritisches, offenes Gespräch miteinander bringen, ohne dieses in disziplinär eingeschliffenen Bahnen verlaufen zu lassen. Ein polylogisches und selbst atopisches Gespräch dieser unterschiedlichen Perspektiven ermöglicht stattdessen eine fruchtbare, multi- wie transdisziplinäre Vermittlung und wechselseitige Kritik der Perspektiven von Philosophie, Psychoanalyse, Kulturwissenschaften und Kunst.

In diesem Gespräch liegt eine besondere Aufmerksamkeit auf dem Potential dieser pluralen Perspektiven, theoretisch, klinisch, wissenschaftlich oder künstlerisch, nicht nur Sinn, sondern gerade auch den Nichtsinn, den „Absinn”, anders gesagt die „Subversion des Sinns” zur Sprache zu bringen.

Diese Aufmerksamkeit für Subversionen fester Sinngestalten schlägt sich auch im Namen der Zeitschrift nieder, zum einen in der Wendung des Atopischen, zum anderen im Y, da mit diesem, von Lacan inspiriert, der Nichtsinn, das Reale, angedeutet und zugleich im Zusammenschluss der drei Linien des Y an einem Punkt, dem Tripelpunkt, der Ort von Wahl und Entscheidung erblickt wird.

Ein Anliegen der Zeitschrift ist es daher, akademische, klinische und kulturelle Diskurse atopisch zu verknüpfen und richtet sich dementsprechend ebenso an Wissenschaftler:innen und Kliniker:innen wie an Kulturschaffende.

Zu diesem Zweck veröffentlicht die Zeitschrift in ihren verschiedenen Themenrubriken psychoanalytische, philosophische, künstlerische und kulturwissenschaftliche Artikel, die in ihrer Thematik, Form oder Arbeitsweise, atopisches Denken anklingen lassen. Hierbei handelt es sich um wissenschaftliche Aufsätze, Forschungsbeiträge und Abhandlungen, ebenso wie Essays, Rezensionen und andere textliche, einschließlich experimenteller und künstlerischer Formen.

Die Beiträge der Zeitschrift unterlaufen dabei ein double-blind Peer-Review-Verfahren.

Beiträge und Rubriken der Zeitschrift

Die Beiträge der Zeitschrift finden Sie unter Beiträge unter folgenden Rubriken:

Die Zeitschrift publiziert neue Beiträge im Blogmodus, d.h. es gibt keine separaten Ausgaben, sondern jeden Monat werden den Rubriken neue Beiträge hinzugefügt. Die neuesten Beiträge finden sich in jeder Rubrik je zuerst. 

Die Beiträge können online gelesen werden, sind aber auch als PDF frei speicher- und druckbar. Die PDF-Version eines Beitrages finden Sie im Online-Beitrag je zu Beginn (meist direkt nach dem Abstract).

Kooperation mit dem IPPK

Die Zeitschrift kooperiert institutionell und wissenschaftlich intensiv mit dem Institut für Philosophie, Psychoanalyse, Kulturwissenschaften (IPPK) in Berlin und wird im Verlag des IPPK verlegt.

Dank

Zum Schluss bleibt uns, den Autor:innen der Zeitschrift sehr herzlich für ihre Artikel, Aufsätze und Essays zu danken, ebenso wie dem wissenschaftlichen Beirat für seine Unterstützung. Auch Ihnen, unseren Leser:innen danken wir für Ihr Interesse und wünschen Ihnen eine anregende Lektüre!

Die Herausgeber:innen

Lutz Götzmann (Berlin)
Birgit Meyer zum Wischen (Hamburg/Sylt)
Michael Meyer zum Wischen (Hamburg/Sylt)
Hilmar Schmiedl-Neuburg (Boston/Kiel)